{"id":343,"date":"2023-06-15T14:46:47","date_gmt":"2023-06-15T14:46:47","guid":{"rendered":"https:\/\/wirth-holz.ch\/site\/?p=343"},"modified":"2023-11-06T10:15:22","modified_gmt":"2023-11-06T10:15:22","slug":"holzarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirth-holz.ch\/site\/?p=343","title":{"rendered":"Unsere Holzarten"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.20.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.20.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.20.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.20.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Fichte<\/strong><br \/><strong>Picea abies<\/strong><br \/>Die Fichte, wegen ihrer r\u00f6tlichen, schuppigen Rinde auch Rottanne oder Rotfichte genannt, ist mit einem Anteil von gut 39 Prozent die h\u00e4ufigste Baumart der Schweiz. Sie ist beliebt und wurde fr\u00fcher wegen ihres geraden Wuchses, ihres raschen Wachstums und ihrer geringen Anspr\u00fcche an den Standort h\u00e4ufig angepflanzt.<br \/>Als Flachwurzler ist die Fichte St\u00fcrmen leichter ausgesetzt als andere B\u00e4ume \u2013 der Jahrhundertsturm Lothar f\u00e4llte 1999 zahlreiche Fichten in der Schweiz. In den vergangenen Jahren machte sich in der Folge gerne der Borkenk\u00e4fer breit \u2013 ein gef\u00fcrchteter Feind der Forstleute.<\/p>\n<p><strong>F\u00f6hre\/Waldf\u00f6hre (Kiefer)<\/strong><br \/><strong>Pinus sylvestris<\/strong><br \/>Ausser Licht braucht sie nicht viel zum Leben. Sie ist eine Pionierin, z\u00e4h und k\u00e4mpferisch: Sie w\u00e4chst an Orten, die anderen Baumarten das Leben verunm\u00f6glichen w\u00fcrden. Wir halten die F\u00f6hre f\u00fcr ein zu wenig beachtetes Holz. Zu einem Teil war sicher der Boom der aus nordischen Kiefern hergestellten M\u00f6beln aus dem M\u00f6belhaus und dem uns\u00e4glichen \u00abHeimelig-Slogan\u00bb geschuldet.<br \/>Wir produzieren sehr gerne Hobelwaren aus Schweizer F\u00f6hre und haben auch immer wieder einen reichen Fundus an ganz sch\u00f6nen und astarmen St\u00e4mmen, die wir im Fr\u00fchling aufs\u00e4gen und trocknen.<\/p>\n<p><strong>L\u00e4rche<\/strong><br \/><strong>Larix decidua<\/strong><br \/>Die L\u00e4rche macht gut 4 Prozent der hiesigen Waldfl\u00e4che aus und ist gleichzeitig eine der \u00e4ltesten Baumarten der Welt \u2013 es gab sie n\u00e4mlich schon vor 60 Millionen Jahren.<br \/>L\u00e4rchenholz ist das schwerste und h\u00e4rteste einheimische Nadelholz nach der Eibe. Es ist dauerhaft und witterungsbest\u00e4ndig<\/p>\n<p><strong>Douglasie<\/strong><br \/><strong>Pseudotsuga menziesii<\/strong><br \/>Die Douglasie ist eine aus Nordamerika stammende Nadelbaumart, welche vor der Eiszeit auch in Europa verbreitet war. Mit ihrer H\u00f6he von bis zu 57 Metern geh\u00f6rt sie heute zu den h\u00f6chsten B\u00e4umen Europas.<br \/>Im Zusammenhang mit der Klimaerw\u00e4rmung kn\u00fcpfen Experten hohe Erwartungen an die Douglasie, vornehmlich wegen ihrer besonderen Wuchs- und Wertleistung sowie ihrer guten holztechnologischen Eigenschaften.<br \/>Douglasienholz z\u00e4hlt zu den mittelschweren H\u00f6lzern und f\u00e4llt durch zahlreiche positive Eigenschaften auf: Es hat eine hohe Festigkeit, l\u00e4sst sich gut verarbeiten, ist sehr z\u00e4h sowie dauerhaft und witterungsfest.<\/p>\n<p><strong>Buche<\/strong><br \/><strong>Fagus sylvatica<\/strong><br \/>Dank ihrer H\u00e4ufigkeit \u2013 rund 19 Prozent aller B\u00e4ume in der Schweiz sind Buchen. Sie w\u00e4chst haupts\u00e4chlich in Laub- oder Mischw\u00e4ldern auf einer H\u00f6he von bis zu 1400 Metern und wird dabei bis zu 30 Meter hoch. Ohne menschliches Einwirken w\u00e4re die Rotbuche die wohl h\u00e4ufigste Waldbaumart.<br \/>Buchen bieten ein hartes, gut biegbares Holz, das fr\u00fcher besonders in der Spielzeugindustrie beliebt war. Heute wird es h\u00e4ufig als Energieholz genutzt, da Buchenholz lange und ruhig brennt und die Nachfrage nach Bauholz aus Buche zu gering ist.<\/p>\n<p><strong>Tanne\/Weisstanne<\/strong><br \/><strong>Abies alba<\/strong><br \/>Die Weisstanne, oft einfach Tanne genannt, ist ein Waldbaum, welcher mit seinen Pfahlwurzeln auch auf schweren B\u00f6den w\u00e4chst und daher an solch sensiblen Standorten von grosser \u00f6kologischer Bedeutung ist.<br \/>Das Holz der Tanne ist dem der Fichte sehr \u00e4hnlich, sie hat jedoch keine Harzgallen. Die Oberfl\u00e4che der Tanne kann problemlos mit Anstrichen behandelt werden, weil die Tanne generell leichter Feuchtigkeit aufnimmt als die Fichte. Optische Beeintr\u00e4chtigungen entstehen bei transparenten Farbanstrichen (Lasuren) auf der Tanne durch den typischen wellenf\u00f6rmigen Faserverlauf. Die Tanne ist wesentlich schwieriger zu trocknen als die Fichte und die schwarz umrandeten \u00c4ste brechen viel h\u00e4ufiger aus. Der Ausschuss ist markant h\u00f6her als bei Fichte.<br \/>Das Holz ist wenig dauerhaft und gegen\u00fcber Insekten- und Pilzbefall kaum widerstandsf\u00e4hig<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>FichtePicea abiesDie Fichte, wegen ihrer r\u00f6tlichen, schuppigen Rinde auch Rottanne oder Rotfichte genannt, ist mit einem Anteil von gut 39 Prozent die h\u00e4ufigste Baumart der Schweiz. 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